Lawinen

Schweizerischer Nationalpark: Wildnis, Wandern und Tierbeobachtungen im Engadin

Im Schweizerischen Nationalpark gelten Regeln, die in gewöhnlichen Ferienregionen ungewohnt streng wirken: Wanderwege dürfen nicht verlassen werden, Hunde bleiben draussen, Pflanzen und Steine müssen an ihrem Platz bleiben, Feuer und Camping sind verboten. Genau darin liegt der besondere Reiz dieses Schutzgebiets im Engadin. Auf 170,3 Quadratkilometern soll sich die Natur möglichst ohne menschliche Eingriffe entwickeln. Wanderer erleben Bergföhrenwälder, alpine Matten, Geröllfelder und Täler, in denen Rothirsche, Steinböcke, Gämsen und Murmeltiere leben und Bartgeier über den Felsflanken kreisen. Der 1914 gegründete Schweizerische Nationalpark ist zugleich Naturreservat, Forschungsgebiet und aussergewöhnliches Reiseziel. Rund 100 Kilometer markierte Wege verteilen sich auf 21 offizielle Wanderrouten. Familien können Naturlehrpfade erkunden, erfahrene Wanderer erreichen abgelegene Übergänge und hochalpine Seen, und in Zernez vermittelt das Nationalparkzentrum einen Einstieg in die Tierwelt, Geschichte und Forschung. Wer mehrere Tage bleibt, kann den Aufenthalt mit dem Unterengadin, dem Val Müstair oder einer Nacht in der einsamen Chamanna Cluozza verbinden.

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Gurtnellen/Wassen UR: Lawinengefahr gebannt – Kantonsstrasse wieder frei befahrbar

Die Kantonsstrasse zwischen Gurtnellen und Wassen ist ab heute Dienstag, 19:00 Uhr, wieder ohne Einschränkungen befahrbar. Wegen Lawinengefahr musste der Abschnitt Gurtnellen-Wassen über das Osterwochenende aus Sicherheitsgründen für mehrere Stunden pro Tag gesperrt werden.

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Wassen UR: Mehr als ein Meter Neuschnee – Kantonsstrasse wird gesperrt (Lawinengefahr)

Die massiven Schneefälle der letzten Tage haben Auswirkungen auf das Urner Kantonsstrassennetz. Wie ein Rekognoszierungsflug und die Einschätzung von Lawinenfachleuten ergeben haben, liegen an exponierten Lagen sehr grosse Mengen Schnee, die sich noch nicht verfestigen konnten.

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