(Bülach ZH). Das Begehren des Stadtrats gegen den drohenden Abbau des öV-Angebots in Bülach zeigt Wirkung.
Der Fahrplanentwurf des Zürcher Verkehrsverbunds ZVV für die Jahre 2027/2028 wurde markant nachgebessert.
(Buchs SG). Noch bis 14. Oktober 2026 ist die Bahnstrecke zwischen Feldkirch und Buchs SG aufgrund von Bauarbeiten gesperrt.
Um die Arbeiten planmässig abzuschliessen und die Strecke wieder freizugeben, sind auch Arbeiten an Feiertagen notwendig.
(Thun BE). Ende September starten die Bauarbeiten für die neue Busspur in der Unterführung Frutigenstrasse und der Ausbau der Fernwärme durch die Energie Thun AG.
Dies hat Verkehrseinschränkungen zur Folge.
(Sion VS). Auf der A9 bei Sion und Sierre sind nächtliche Sperrungen erforderlich, um Tests an den elektronischen Ausrüstungen der Tunnel durchzuführen.
Betroffen sind der Tunnel Champsec in Sion und der Tunnel von Sierre.
Rinder, Schweine und Hühner werden in der Landwirtschaft häufig als Gruppen wahrgenommen. Tatsächlich besteht eine Herde oder ein Schwarm jedoch aus einzelnen Tieren mit sozialen Beziehungen, unterschiedlichen Rollen und einer erstaunlich vielfältigen Kommunikation. Rinder suchen bevorzugt die Nähe bestimmter Artgenossen, Schweine organisieren ihr Zusammenleben über stabile soziale Strukturen und Hühner erkennen Gruppenmitglieder und reagieren auf unterschiedliche Laut- und Körpersignale. Wer dieses Sozialleben berücksichtigt, versteht besser, weshalb Platz, Ausweichmöglichkeiten und stabile Gruppen für das Wohlbefinden von Nutztieren so wichtig sind.
Kommunikation beschränkt sich dabei nicht auf hörbare Laute. Körperhaltung, Blickrichtung, Berührungen, Gerüche, räumliche Nähe und gemeinsames Verhalten vermitteln ebenfalls Informationen. Manche Signale zeigen Zugehörigkeit oder Entspannung, andere regulieren Abstand und Rang. Haltungssysteme beeinflussen deshalb mehr als Bewegung und Futteraufnahme: Sie bestimmen auch, ob Tiere ihre sozialen Strategien einsetzen können.
Die Schweizer Alpen wirken für viele Tiere wie ein Lebensraum voller Extreme. Mit zunehmender Höhe werden Vegetationsperioden kürzer, Temperaturen können rasch wechseln und im Winter begrenzen Schnee und gefrorener Boden die Nahrungssuche. Gleichzeitig bieten Felswände, Geröllfelder und alpine Rasen Lebensräume, die einige Arten besonders erfolgreich nutzen. Steinbock, Gämse, Murmeltier, Schneehase und Alpenschneehuhn zeigen dabei sehr unterschiedliche Lösungen für dasselbe Grundproblem: Sie müssen Energie sparen, Nahrung finden und sich in einem Gelände bewegen, das ständig zwischen Schutz und Herausforderung wechselt.
Anpassung bedeutet dabei nicht, dass Hochgebirgstiere gegen jedes Wetter unempfindlich wären. Viele Arten reagieren gerade auf ungewöhnliche Wärme, fehlenden Schnee oder häufige Störungen empfindlich. Ihre Körpermerkmale, ihr Verhalten und ihr Jahresrhythmus sind vielmehr auf bestimmte alpine Bedingungen abgestimmt. Diese Spezialisierung macht die Tierwelt der Alpen besonders faszinierend und erklärt zugleich, weshalb Veränderungen von Temperatur, Schneedecke und menschlicher Nutzung weitreichende Folgen haben können.