Tierschutz

Natur erleben: Wie bedrohte Tierarten in die Schweiz und den Alpenraum zurückkehren

Artenschutz wird häufig über Verluste, Rote Listen und verschwindende Lebensräume erzählt. Diese Warnungen bleiben notwendig, doch sie zeigen nur einen Teil der Wirklichkeit. In der Schweiz und im gesamten Alpenraum belegen erfolgreiche Wiederansiedlungen, aufgewertete Lebensräume und langjährige Förderprogramme, dass bedrohte Tierarten zurückkehren können, wenn Behörden, Forschung, Naturschutzorganisationen, Landbesitzende und Bevölkerung dauerhaft zusammenarbeiten. Solche Erfolge verdienen Aufmerksamkeit, ohne die weiterhin angespannte Lage der Biodiversität zu beschönigen. Von den in der Schweiz bewerteten Arten gelten rund 35 Prozent als gefährdet oder bereits ausgestorben. Umso wertvoller sind Projekte, die nachvollziehbar zeigen, welche Massnahmen wirken. Gemeinsame Exkursionen, Freiwilligeneinsätze und öffentliche Aktionstage können diese Erfahrungen sichtbar machen und neue Unterstützung für den Artenschutz gewinnen.

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Vogelzug im Herbst beobachten: Rastplätze, Routen und geeignete Standorte

Im Herbst überqueren Millionen Vögel Europa auf dem Weg in ihre Winterquartiere. Ein Teil zieht gut sichtbar über Bergpässe, Seen und offene Landschaften, während zahlreiche Singvögel erst nach Sonnenuntergang aufbrechen. In der Schweiz bündeln Alpenkämme, Jurahöhen und Feuchtgebiete den Zug und bieten günstige Voraussetzungen für Beobachtungen. Ein erfolgreicher Beobachtungstag hängt weniger vom Zufall als von Standort, Tageszeit und Wetterlage ab. Bergpässe eignen sich für ziehende Greif- und Singvögel, Flachwasserzonen für rastende Wat- und Wasservögel. Wer Abstand hält, markierte Wege nutzt und auf unauffällige Kleidung setzt, erlebt den Vogelzug, ohne die dringend benötigten Ruhe- und Nahrungsplätze zu beeinträchtigen.

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Wildtiere vor dem Winter: Nahrungssuche, Fellwechsel und Rückzugsorte

Wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken, beginnt für Wildtiere eine entscheidende Phase. Eichhörnchen legen Vorräte an, Rothirsche entwickeln ein dichteres Winterfell und Igel suchen geschützte Schlafplätze. Jede Art folgt dabei einer eigenen Strategie, um mit Kälte, Schnee und dem knapper werdenden Nahrungsangebot zurechtzukommen. Der Übergang in den Winter vollzieht sich schrittweise. Tageslänge, Temperatur und verfügbare Nahrung beeinflussen Stoffwechsel, Aktivität und Verhalten. Während einige Tiere Fettreserven aufbauen oder Futter verstecken, wechseln andere in tiefer gelegene Lebensräume. Geeignete Rückzugsorte und möglichst geringe Störungen entscheiden mit darüber, wie gut die vorhandene Energie bis zum Frühling reicht.

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Meister der Nacht in der Schweiz: Schleiereule, Uhu, Waldkauz und Sperlingskauz

Eulen gehören zu den verborgensten Vögeln der Schweiz. Die meisten Arten ruhen tagsüber gut getarnt und beginnen ihre Jagd erst in der Dämmerung oder bei Dunkelheit. Hoch entwickelte Augen, ein ausserordentlich präzises Gehör und ein geräuscharmer Flug ermöglichen es ihnen, Beutetiere selbst unter schwierigen Bedingungen aufzuspüren. Vom mächtigen Uhu an felsigen Hängen bis zum kleinen Sperlingskauz in Bergwäldern besetzen Eulen sehr unterschiedliche ökologische Nischen. Waldkäuze leben sogar in städtischen Parkanlagen, während Schleiereulen und Steinkäuze auf strukturreiche Kulturlandschaften angewiesen sind. Ihre Bestände zeigen deshalb, wie gut Wälder, Landwirtschaftsflächen, Siedlungsränder und Brutplätze miteinander verbunden sind.

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Tiere im Flugzeug transportieren: Anmeldung, Transportbox und Vorbereitung

Eine Flugreise mit Hund oder Katze beginnt lange vor dem Check-in. Ob ein Tier in der Kabine, im klimatisierten Frachtraum oder als Luftfracht befördert werden kann, hängt von der Fluggesellschaft, der Strecke, dem Gewicht, der Tierart und den Einreisebestimmungen ab. Eine frühzeitige Anmeldung, eine passende Transportbox und eine sorgfältige Gewöhnung reduzieren vermeidbaren Stress und verhindern, dass die Reise an fehlenden Dokumenten oder ungeeigneter Ausrüstung scheitert. Fliegen ist für Tiere mit ungewohnten Geräuschen, Gerüchen, Bewegungen und Wartezeiten verbunden. Deshalb sollte zuerst geklärt werden, ob die Reise notwendig und gesundheitlich vertretbar ist. Steht der Flug fest, müssen Airline-Regeln, veterinärrechtliche Vorgaben, Transitbestimmungen und Rückreisebedingungen als zusammenhängende Planung betrachtet werden.

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Das Sozialleben der Nutztieren: Kommunikation bei Rindern, Schweinen und Hühnern

Rinder, Schweine und Hühner werden in der Landwirtschaft häufig als Gruppen wahrgenommen. Tatsächlich besteht eine Herde oder ein Schwarm jedoch aus einzelnen Tieren mit sozialen Beziehungen, unterschiedlichen Rollen und einer erstaunlich vielfältigen Kommunikation. Rinder suchen bevorzugt die Nähe bestimmter Artgenossen, Schweine organisieren ihr Zusammenleben über stabile soziale Strukturen und Hühner erkennen Gruppenmitglieder und reagieren auf unterschiedliche Laut- und Körpersignale. Wer dieses Sozialleben berücksichtigt, versteht besser, weshalb Platz, Ausweichmöglichkeiten und stabile Gruppen für das Wohlbefinden von Nutztieren so wichtig sind. Kommunikation beschränkt sich dabei nicht auf hörbare Laute. Körperhaltung, Blickrichtung, Berührungen, Gerüche, räumliche Nähe und gemeinsames Verhalten vermitteln ebenfalls Informationen. Manche Signale zeigen Zugehörigkeit oder Entspannung, andere regulieren Abstand und Rang. Haltungssysteme beeinflussen deshalb mehr als Bewegung und Futteraufnahme: Sie bestimmen auch, ob Tiere ihre sozialen Strategien einsetzen können.

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Tiere der Schweizer Alpen: Anpassungen an Höhe, Kälte und steiles Gelände

Die Schweizer Alpen wirken für viele Tiere wie ein Lebensraum voller Extreme. Mit zunehmender Höhe werden Vegetationsperioden kürzer, Temperaturen können rasch wechseln und im Winter begrenzen Schnee und gefrorener Boden die Nahrungssuche. Gleichzeitig bieten Felswände, Geröllfelder und alpine Rasen Lebensräume, die einige Arten besonders erfolgreich nutzen. Steinbock, Gämse, Murmeltier, Schneehase und Alpenschneehuhn zeigen dabei sehr unterschiedliche Lösungen für dasselbe Grundproblem: Sie müssen Energie sparen, Nahrung finden und sich in einem Gelände bewegen, das ständig zwischen Schutz und Herausforderung wechselt. Anpassung bedeutet dabei nicht, dass Hochgebirgstiere gegen jedes Wetter unempfindlich wären. Viele Arten reagieren gerade auf ungewöhnliche Wärme, fehlenden Schnee oder häufige Störungen empfindlich. Ihre Körpermerkmale, ihr Verhalten und ihr Jahresrhythmus sind vielmehr auf bestimmte alpine Bedingungen abgestimmt. Diese Spezialisierung macht die Tierwelt der Alpen besonders faszinierend und erklärt zugleich, weshalb Veränderungen von Temperatur, Schneedecke und menschlicher Nutzung weitreichende Folgen haben können.

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Mit dem Hund in den Schweizer Bergen: Planung, Ausrüstung und Rücksichtnahme

Eine Wanderung mit Hund kann in den Schweizer Bergen zu einem intensiven gemeinsamen Naturerlebnis werden. Die alpine Umgebung verlangt jedoch mehr Vorbereitung als ein Spaziergang im Tal. Steile Wege, Geröll, Weidetiere, Herdenschutzhunde, wechselndes Wetter und fehlende Wasserstellen können eine scheinbar einfache Route anspruchsvoll machen. Eine geeignete Tour orientiert sich deshalb gleichermassen an Gelände und Wetter wie an Alter, Gesundheit, Kondition und Verhalten des Hundes. Auch die örtlichen Regeln gehören zur Planung. Leinenpflichten unterscheiden sich je nach Kanton, Gemeinde und Schutzgebiet. Einzelne Wege führen durch beweidete Flächen, auf denen besondere Rücksicht erforderlich ist, während Hunde in manchen Schutzgebieten vollständig verboten sind. Wer Route, Transport, Unterkunft und Ausrüstung früh klärt, reduziert Konflikte und erkennt rechtzeitig, wenn eine Wanderung ohne Hund die vernünftigere Entscheidung ist.

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Welttag des Elefanten am 12. August: Schweizer Zoos, Ausflugstipps und Tierschutz

Ein Rüssel taucht ins Wasser, kurz darauf verschwindet fast der ganze Elefant im Becken. Wer dieses Schauspiel am 12. August im Zoo Zürich erleben möchte, braucht dennoch etwas Glück: Das Schwimmen ist freiwillig. Genau diese Freiheit führt zum Kern des Welttags des Elefanten. Der Aktionstag erinnert an faszinierende Tiere, lenkt den Blick aber ebenso auf ihre Bedürfnisse, ihre bedrohten Lebensräume und den Umgang des Menschen mit ihnen. In der Schweiz können Sie Elefanten an drei bekannten Ausflugszielen beobachten: im Zoo Zürich, im Zoo Basel und in Knies Kinderzoo in Rapperswil. Die Anlagen zeigen Asiatische oder Afrikanische Elefanten und verbinden den Besuch mit Informationen über Verhalten, Haltung und Artenschutz. Ein solcher Ausflug kann Nähe zur Tierwelt schaffen. Er bietet zugleich Anlass für kritische Fragen: Woran erkennen Sie eine zeitgemässe Haltung? Welche Rolle spielen Zoos im Artenschutz? Und wie lässt sich Elefantenschutz unterstützen, ohne problematische Angebote zu fördern?

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Der Biber in der Schweiz: Wie ein Rückkehrer ganze Landschaften verändert

Ein angenagter Baum, eine Spur im Schlamm oder ein plötzlich aufgestauter Bach: Oft verrät sich der Biber durch seine Arbeit, lange bevor das Tier selbst zu sehen ist. Der grösste europäische Nager ist in der Schweiz wieder heimisch – und verändert seinen Lebensraum stärker als fast jedes andere Wildtier. Seine Rückkehr ist eine Erfolgsgeschichte des Artenschutzes. Sie bringt neue Feuchtgebiete und wertvolle Lebensräume hervor, führt in unserer dicht genutzten Landschaft aber auch zu Konflikten. Wer versteht, wie der Biber lebt und weshalb er baut, kann seine Spuren besser einordnen.

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Ziegen in der Schweiz: Rassen, Alpwirtschaft, Haltung und Produkte aus Ziegenmilch

Ziegen gehören zur Schweiz wie Alpweiden, Trockenmauern und kleine Bergdörfer. Doch hinter dem vertrauten Bild steckt ein bemerkenswert vielseitiges Nutztier: Ziegen liefern Milch und Fleisch, pflegen anspruchsvolle Weideflächen und stehen für eine erstaunliche Vielfalt regionaler Rassen. Wer genauer hinschaut, entdeckt selbst innerhalb der Schweiz grosse Unterschiede. Eine elegante Saanenziege hat optisch wenig mit der langhaarigen Walliser Schwarzhalsziege gemeinsam. Und eine Milchziege auf einem professionellen Landwirtschaftsbetrieb stellt andere Anforderungen als zwei Zwergziegen in einer privaten Hobbyhaltung.

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Sommergefahren für Tiere: Schon wenige Minuten Wärme können lebensgefährlich sein

Wenn die Temperaturen steigen, geraten Haus- und Wildtiere rasch an ihre Belastungsgrenze. Anders als Menschen können viele Tiere ihre Körpertemperatur nur eingeschränkt regulieren und sind deshalb besonders gefährdet. Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) macht auf die grössten Sommergefahren aufmerksam und zeigt auf, wie man mit einfachen Massnahmen Leben retten kann.

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Biber, Pfahlbauten und Kulturerbe: Ausstellung beleuchtet den Inkwilersee

Am Mittwoch, 17. Juni 2026, um 18 Uhr, eröffnet die Kantonsarchäologie im Beisein von Regierungsrätin Sandra Kolly im Pächterhaus Museum Blumenstein in Solothurn die Sonderausstellung «UNESCO-Pfahlbauten und der Biber im Inkwilersee». In seinen Sonderausstellungen greift das Pächterhaus aktuelle Themen der Solothurner Archäologie auf: Die neueste Ausgabe blickt zurück auf das Schutzprojekt der prähistorischen Pfahlbaufundstelle mitten im Inkwilersee. Seit einigen Jahren war die Fundstelle an der Grenze der Kantone Solothurn und Bern durch den Biber gefährdet: Für ihre Gänge vom Wasser auf die Insel gruben sich die Tiere durch prähistorische Fundschichten und Hölzer. Archäologische Zeugnisse der Pfahlbausiedlung, die zum UNESCO-Weltkulturerbe «Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen» gehört, gingen damit unwiederbringlich verloren.

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Zoo Zürich: Jungtier von Elefantenkuh Indi musste eingeschläfert werden

Die 40-jährige Elefantenkuh Indi hat am Montag, 1. Juni 2026, im Kaeng Krachan Elefantenpark ein männliches Jungtier geboren. Die Geburt ihres fünften Kalbes verlief komplikationslos. Das Jungtier konnte anschliessend jedoch trotz wiederholter Versuche nicht selbstständig aufstehen, da es seine Hinterbeine nicht belasten konnte. Da sich sein Zustand trotz grossem Einsatz der Tierpfleger und Tierärzt verschlechterte und die Prognose keine Aussicht auf ein komplikationsfreies und lebensfähiges Aufwachsen des Kalbes zuliess, entschied das Team im Sinne des Tierwohls, das Kalb zu euthanasieren.

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Ziesel: Europas vergessene Erdhörnchen – jetzt Nachwuchs im Tierpark Bern erleben

Im Tierpark Bern ist der Frühling 2026 mit einer wahren Tierbabywelle angebrochen: Wolfswelpen, Elch-Zwillinge, Luchsjunge und viele weitere Neuankömmlinge beleben das Dählhölzli. Unter den Neuzugängen sind auch die Ziesel – kleine Erdhörnchen, die kaum jemand kennt, dabei aber zu den faszinierendsten und gleichzeitig am stärksten gefährdeten Tieren Europas gehören. Ein Besuch lohnt sich: Denn wer das Ziesel einmal beobachtet hat, vergisst es nicht so schnell.

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Frühling im Tierpark Bern: Wolfswelpen, Zieseljunge, Elche und Wisente hautnah erleben

Vorwitzige Wolfswelpen, langbeinige Elchkälber, Wisentnachwuchs im Wald, flinke Zieseljunge und noch graue Flamingojungtiere: Der Frühling 2026 bringt im Tierpark Bern aussergewöhnlich viel Leben. Ein Forschungsprojekt bringt zudem wichtige Erkenntnisse zum Sozialleben der Wölfe.

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Zwei Brillenbären-Jungtiere im Zoo Zürich geboren – Genetik besonders wertvoll

Seit Kurzem durchstreifen zwei junge Brillenbären zusammen mit ihrer Mutter den Sangay Bergnebelwald im Zoo Zürich. Vater der beiden ist das aus den USA stammende Männchen Raymi. Seine Genetik und somit auch sein Nachwuchs sind für die Reservepopulation der bedrohten Bärenart besonders wertvoll. Neugierig und vorsichtig zugleich erkunden die beiden Jungtiere ihren Lebensraum im Zoo Zürich. Jeder Baum, jeder Stein, jeder Busch – alles ist spannend. Allzu weit von ihrer Mutter entfernen sie sich aber nicht. Erst vor wenigen Tagen hat das Trio die Wurfbox erstmals verlassen.

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Nachwuchs bei den Zwergottern: Zwei Jungtiere im Zoo Basel geboren

Am 19. Januar 2026 sind im Zoo Basel zwei gefährdete Zwergotter (Aonyx cinereus) geboren. Nach ihren ersten Lebenswochen in der Wurfbox erkunden die Geschwister nun erstmals die Aussenanlage. Dabei liefern sie sich verspielte Raufereien – ein typisches Zeichen für ihr ausgeprägtes Sozialverhalten. Für Mutter Riya (8) und Vater Ramu (3) sind es die ersten Jungen, die sie erfolgreich aufziehen, für den Zoo Basel die ersten jungen Otter seit 13 Jahren. Zwergotter (Aonyx cinereus) sind die kleinsten Otter der Welt. Sie leben an Flüssen und Seen, in Sümpfen, küstennahen Feuchtgebieten, Mangrovenwäldern und Reisfeldern in Süd- und Südostasien. Dort jagen sie im Wasser nach Krebsen, Muscheln, Schnecken und weiteren Wasserlebewesen.

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