Berge

Schweizerischer Nationalpark: Wildnis, Wandern und Tierbeobachtungen im Engadin

Im Schweizerischen Nationalpark gelten Regeln, die in gewöhnlichen Ferienregionen ungewohnt streng wirken: Wanderwege dürfen nicht verlassen werden, Hunde bleiben draussen, Pflanzen und Steine müssen an ihrem Platz bleiben, Feuer und Camping sind verboten. Genau darin liegt der besondere Reiz dieses Schutzgebiets im Engadin. Auf 170,3 Quadratkilometern soll sich die Natur möglichst ohne menschliche Eingriffe entwickeln. Wanderer erleben Bergföhrenwälder, alpine Matten, Geröllfelder und Täler, in denen Rothirsche, Steinböcke, Gämsen und Murmeltiere leben und Bartgeier über den Felsflanken kreisen. Der 1914 gegründete Schweizerische Nationalpark ist zugleich Naturreservat, Forschungsgebiet und aussergewöhnliches Reiseziel. Rund 100 Kilometer markierte Wege verteilen sich auf 21 offizielle Wanderrouten. Familien können Naturlehrpfade erkunden, erfahrene Wanderer erreichen abgelegene Übergänge und hochalpine Seen, und in Zernez vermittelt das Nationalparkzentrum einen Einstieg in die Tierwelt, Geschichte und Forschung. Wer mehrere Tage bleibt, kann den Aufenthalt mit dem Unterengadin, dem Val Müstair oder einer Nacht in der einsamen Chamanna Cluozza verbinden.

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Schloss Chillon: Mittelalter, Literatur und Militärgeschichte am Genfersee

Schloss Chillon erhebt sich auf einer natürlichen Felseninsel unmittelbar vor dem Ufer des Genfersees. Die mittelalterliche Wasserburg liegt bei Veytaux zwischen Montreux und Villeneuve im Kanton Waadt. Ihre Türme, Höfe, gotischen Gewölbe und Säle erzählen von den Savoyern, der Berner Herrschaft und der Entstehung des modernen Kantons Waadt. Berühmt wurde Chillon auch durch François Bonivard, der im 16. Jahrhundert mehrere Jahre im Schloss gefangen war. Lord Byron verwandelte seine Geschichte 1816 in das Gedicht «Der Gefangene von Chillon». Gegenüber der Burg befindet sich zudem eine ehemalige Schweizer Militärfestung aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs.

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Matterhorn erleben: Sport, Ausflüge und Ferien rund um den berühmtesten Berg der Schweiz

Das Matterhorn ist weit mehr als eine markante Felspyramide über Zermatt. Rund um den 4’478 Meter hohen Berg ist eine Ferienregion entstanden, in der Alpingeschichte, Wintersport, Wandern, Mountainbiken, Bergbahnen, gehobene Hotellerie und Walliser Küche ungewöhnlich dicht zusammenliegen. Der Gipfel selbst bleibt erfahrenen Alpinisten vorbehalten. Um ihm sehr nahe zu kommen, braucht es jedoch weder Steigeisen noch Kletterseil: Gornergrat, Schwarzsee, Riffelsee, Matterhorn Glacier Paradise und zahlreiche Wanderwege eröffnen immer neue Perspektiven auf das Schweizer Wahrzeichen. Touristisch funktioniert die Region zu fast jeder Jahreszeit anders. Im Winter bestimmen Ski und Snowboard den Tagesablauf, während der Sommer Wanderer, Biker und Bergsteiger anzieht. Familien können mit Bergbahnen und Themenwegen vergleichsweise einfach ins Hochgebirge gelangen. Kulturinteressierte finden im autofreien Zermatt Spuren des alten Bergdorfs und der dramatischen Erstbesteigung von 1865. Gleichzeitig hat sich der Ort zu einer international geprägten Ferienadresse mit traditionsreichen Hotels, Berghäusern, Restaurants und moderner alpiner Infrastruktur entwickelt.

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Kanton Glarus entdecken: Baukultur, Bergwelten, Genuss und Familienerlebnisse

Der Kanton Glarus verbindet auf engem Raum markante Baukultur, aussergewöhnliche Geologie, lebendige politische Traditionen und eine ausgeprägte Bergwelt. In der Hauptstadt erzählt ein rechtwinklig angelegtes Strassennetz vom Wiederaufbau nach dem verheerenden Stadtbrand von 1861. Wenige Kilometer weiter führen Wege zum Klöntalersee, in die UNESCO-Welterberegion Tektonikarena Sardona oder hinauf in autofreie Ferienorte wie Braunwald. Dazu kommen traditionsreiche Spezialitäten wie Schabziger und Zigerhöräli, historische Gasthäuser und zahlreiche Angebote für Familien. Glarus ist damit weit mehr als ein Ziel für anspruchsvolle Bergtouren. Architekturinteressierte finden Spuren von Industriegeschichte und Schweizer Bergmoderne, Familien entdecken Erlebniswege und Seilparks, während Elm mit Martinsloch und Tschingelhörnern einen der eindrücklichsten Einblicke in die Entstehung der Alpen ermöglicht. Zwischen Talboden, Bergseen, alten Dorfkernen und modernen Freizeitangeboten lässt sich der Kanton auch bei einem mehrtägigen Aufenthalt ausgesprochen abwechslungsreich erkunden.

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Ferien in der Schweiz: So verändert sich unser Reiseverhalten

Ferien bedeuten für Schweizerinnen und Schweizer längst nicht mehr automatisch zwei Wochen Mittelmeer im Hochsommer. Wir reisen weiterhin viel, geben dafür viel Geld aus und verbringen die Mehrheit unserer Übernachtungsreisen noch immer im Ausland. Gleichzeitig werden Kurzreisen wichtiger, die Schweiz selbst bleibt als Ferienland stärker als vor der Pandemie, Buchungen erfolgen teilweise kurzfristiger und Hitze, Preise sowie geopolitische Unsicherheit beeinflussen die Wahl des Reiseziels. Das Ferienverhalten verändert sich – nicht durch einen einzigen grossen Bruch, sondern durch viele kleine Verschiebungen.

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Alpabzug 2026: Wie Hitze und Trockenheit die Schweizer Alpsaison verändern

Der Alpabzug gehört zu den eindrücklichsten Traditionen der Schweizer Berglandwirtschaft. 2026 steht das Ende der Alpsaison jedoch unter besonderen Vorzeichen. Nach einem bislang aussergewöhnlich heissen und vielerorts sehr trockenen Sommer sind Futterangebot, Wasserversorgung und Zustand der Alpweiden stärker in den Fokus gerückt. In einzelnen Regionen mussten Tiere bereits früher ins Tal gebracht werden. Eine schweizweit einheitliche Entwicklung gibt es dennoch nicht: Höhenlage, Exposition, lokale Niederschläge, Wasserressourcen und die Verfassung der Tiere entscheiden darüber, wie lange eine Sömmerung verantwortungsvoll fortgesetzt werden kann. Wenn Kühe, Rinder, Schafe und Ziegen im Spätsommer und Herbst von den Alpen ins Tal zurückkehren, wird daraus in vielen Schweizer Regionen ein öffentliches Ereignis. Geschmückte Tiere, schwere Treicheln, traditionelle Kleidung und Dorfanlässe prägen das bekannte Bild. Hinter dieser Tradition steht jedoch eine sehr konkrete landwirtschaftliche Entscheidung. Eine Herde bleibt nur so lange auf der Alp, wie genügend geeignetes Futter und Wasser vorhanden sind und die Bedingungen eine sichere und tiergerechte Haltung zulassen.

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Kanton Wallis: Berge, Architektur, Denkmäler und historische Dörfer entdecken

Das Wallis wird gern auf Matterhorn, Gletscher und Wintersport reduziert. Doch der lang gezogene Alpenkanton besitzt ebenso eindrucksvolle Altstädte, Burgen, barocke Repräsentationsbauten und Dörfer, deren historische Struktur bis heute erkennbar ist. Dazu kommen Rebterrassen, Suonen und Trockenmauern – Bauwerke, die ganze Landschaften geprägt haben. Ende 2024 lebten 371’288 Menschen im Wallis. Der Kanton erstreckt sich über 5’224,8 Quadratkilometer und umfasst seit Anfang 2026 insgesamt 122 Gemeinden. Zwischen dem Genfersee, dem Rhonegletscher und den höchsten Bergen der Schweiz treffen französische und deutsche Sprache, mediterran wirkende Kulturlandschaften und hochalpine Lebensräume aufeinander.

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Sonnenbrand richtig behandeln: Was jetzt hilft – und was der Haut schadet

Ein Nachmittag im Freibad, eine Wanderung bei wolkenlosem Himmel – und am Abend brennt die Haut. Sonnenbrand ist keine harmlose Begleiterscheinung des Sommers. Die UV-Strahlung löst eine akute Entzündungsreaktion aus und kann das Erbgut der Hautzellen schädigen. Wiederholte Sonnenbrände erhöhen das Risiko für Hautkrebs. Ist die Haut bereits gerötet, lässt sich die entstandene Zellschädigung nicht rückgängig machen. Mit den richtigen Massnahmen können Betroffene jedoch Schmerzen lindern, die Haut schonen und Komplikationen vermeiden. Wichtig ist dabei auch, vermeintlich bewährte Hausmittel kritisch zu betrachten.

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Nidwalden entdecken: Wo See, Hochgebirge und Schweizer Pioniergeist zusammenkommen

Nidwalden wirkt auf der Landkarte klein. Vor Ort öffnet sich jedoch eine erstaunlich vielseitige Welt: Uferorte am Vierwaldstättersee, aussichtsreiche Voralpengipfel, stille Wallfahrtsorte, historische Gassen und ein Flugzeughersteller mit internationaler Ausstrahlung liegen nur wenige Kilometer auseinander. Ende 2025 lebten 45’237 Menschen dauerhaft in den elf Gemeinden des Kantons. Auf lediglich 276 Quadratkilometern reicht Nidwalden vom Fuss des Pilatus bei Hergiswil bis in die hochalpine Landschaft am Jochpass. Wer den Kanton kennenlernen möchte, braucht deshalb keine langen Anfahrtswege, sollte sich aber Zeit für seine sehr unterschiedlichen Regionen nehmen.

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Kanton Neuenburg entdecken: See, UNESCO-Städte, Naturwunder und Präzisionsindustrie

Unten glitzert der grösste vollständig in der Schweiz liegende See, oben im Jura bestimmen Uhren, präzise Stadtgrundrisse und überraschend wilde Landschaften das Bild. Der Kanton Neuenburg verbindet eine elegante Seestadt, bedeutende Industriegeschichte und einige der eindrucksvollsten Naturziele der Westschweiz. Rund 180’300 Menschen lebten Ende 2025 im französischsprachigen Kanton. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung wohnt in der Region am See. Doch wer Neuenburg wirklich kennenlernen möchte, sollte unbedingt auch in die höher gelegenen Täler und Uhrenstädte fahren. Dort zeigt der Kanton ein völlig anderes Gesicht.

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Kitesurfen auf Schweizer Seen: Sommersport zwischen Wind, Wasser und Adrenalin

Ein farbiger Schirm steht hoch über dem Wasser, das Brett beschleunigt und wenige Augenblicke später hebt die Fahrerin für einen kurzen Sprung ab. Kitesurfen verbindet Geschwindigkeit, Balance und Naturerlebnis wie kaum ein anderer Sommersport. Auch auf Schweizer Seen ist das Kiten längst keine exotische Randerscheinung mehr. Besonders der Silvaplanersee hat sich als bekanntes Revier etabliert. Wer den Sport ausprobieren möchte, braucht allerdings mehr als Wind und ein Brett. Ausbildung, Wetterkenntnisse, passende Schutzausrüstung und die örtlichen Regeln gehören von Anfang an dazu.

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Gleitschirmfliegen in der Schweiz: Sicher abheben und die Alpen aus der Luft erleben

Nur wenige Schritte Anlauf, dann verliert der Boden seine Bedeutung. Unter dem Gleitschirm werden Wanderwege zu feinen Linien, Dörfer zu Miniaturen und Bergketten zu einem Panorama, das sich vom Tal aus kaum erahnen lässt. Die Schweiz bietet dafür eine eindrucksvolle Kulisse. Gleitschirmfliegen verbindet Naturerlebnis, Sport und Technik. Ein Tandemflug ermöglicht den unkomplizierten Einstieg. Wer später selbst steuern möchte, braucht dagegen eine fundierte Ausbildung, praktische Erfahrung und ein gutes Verständnis für Wetter und Luftraum.

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Kanton Solothurn im Porträt: Barockstadt, Jurahöhen, Wirtschaft und Ausflugsziele

Solothurn ist ein Kanton der überraschenden Gegensätze. Hier treffen barocke Pracht und römische Geschichte auf Uhrenindustrie, Verkehrsdrehscheiben und stille Juratäler. Dazwischen liegen Aarelandschaften, Burgruinen, Klöster und Ausflugsziele, die auch mit Kindern funktionieren. Wer Solothurn nur mit der gleichnamigen Kantonshauptstadt verbindet, sieht deshalb nur einen kleinen Teil. Der Kanton reicht von der Sprachgrenze bei Grenchen bis fast vor die Tore Basels. Seine ungewöhnliche Form wirkt auf der Landkarte beinahe wie ein Puzzle. Gerade diese Zergliederung macht Solothurn so vielseitig.

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Kanton Bern im Porträt: Sehenswürdigkeiten, Natur, Wirtschaft und Ausflugsziele

Kaum ein anderer Schweizer Kanton wechselt sein Gesicht so häufig wie Bern. Zwischen den französischsprachigen Höhen des Berner Juras und den vergletscherten Gipfeln des Oberlands liegen die Bundesstadt, alte Marktorte, Industriestandorte, Weinberge, Bauernland und drei grosse Seenlandschaften. Wer Bern nur mit Bundeshaus, Bär und Berner Oberland verbindet, kennt deshalb erst einen Teil der Geschichte. Der Kanton ist zugleich politisches Zentrum, grösster Industriekanton der Schweiz, zweisprachiger Lebensraum und eine der vielfältigsten Ferienregionen des Landes.

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Kanton Waadt: Faszinierende Vielfalt zwischen Römerstädten, Weinbergen, Alpen und Hightech

Im Kanton Waadt liegen eine römische Hauptstadt, ein weltberühmtes Wasserschloss, steile Weinbergterrassen, traditionsreiche Uhrenmanufakturen und eine der führenden technischen Hochschulen Europas erstaunlich nah beieinander. Wer den französischsprachigen Kanton auf Lausanne und Montreux reduziert, verpasst einen grossen Teil seiner Geschichte und seiner wirtschaftlichen Bedeutung. Waadt reicht vom Genfersee über den Jura bis in die Alpen und verbindet dicht besiedelte Städte mit landwirtschaftlich geprägten Regionen, alten Industriestandorten und internationaler Forschung.

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Vom Aussterben bedroht: Das Handwerk hinter der Schweizer Denkmalpflege

Ein Steinmetz, der einen Bruchstein exakt so dreht, dass er ohne einen Tropfen Mörtel für Jahrhunderte hält. Eine Handwerkerin, die weiss, welcher Fels sich wie ein Puzzleteil in die Lücke einer jahrhundertealten Mauer fügt. Solches Wissen wird nicht in Büchern weitergegeben, sondern von Hand zu Hand – und genau das macht es so verletzlich. Was passiert, wenn niemand mehr da ist, der es lernen will? Die Schweiz hat auf diese Frage eine offizielle Antwort: die „Liste der lebendigen Traditionen“. Ein guter Teil davon betrifft ausgerechnet jene Fertigkeiten, ohne die viele historische Bauwerke im Land längst nicht mehr stehen würden.

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Kloster Einsiedeln entdecken: Barockpracht, Pilgerwege und lebendige Geschichte

Schon der erste Blick auf das Kloster Einsiedeln macht klar: Dieser Ort ist weit mehr als eine schöne Kulisse. Hinter der mächtigen Barockfassade leben Mönche, beten Pilger und ruhen Bücher, die viele Jahrhunderte überdauert haben. Wer das Kloster besucht, begegnet deshalb keinem stillgelegten Denkmal. Die Benediktinerabtei ist ein lebendiger religiöser Ort, eine bedeutende Schweizer Sehenswürdigkeit und ein erstaunlich vielseitiges Ausflugsziel.

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Kanton Uri entdecken: Sehenswürdigkeiten, Ausflüge und die schönsten Orte der Region

Zwischen dem fjordartigen Urnersee und den hohen Pässen des Gotthardgebiets zeigt sich die Schweiz auf erstaunlich engem Raum von ihrer dramatischen Seite. Der Kanton Uri verbindet Gründungsgeschichte, lebendige Dörfer, stille Seitentäler und eine Bergwelt, in der bereits die Anreise zum Erlebnis werden kann.

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