Reisen & Ausflüge

Erholsamer Kurzurlaub ohne volles Programm: Wie echte Pausen gelingen

Ein Kurzurlaub muss nicht möglichst viele Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Aktivitäten auf wenige Tage verdichten. Gerade wenn die freie Zeit knapp ist, kann ein voller Terminplan die ersehnte Erholung sogar erschweren. Forschung zur Urlaubserholung zeigt, dass Abstand vom Arbeitsalltag, selbstbestimmte Zeit, Entspannung und persönlich passende Aktivitäten wichtiger sein können als eine möglichst lange Reise. Ein gelungenes Wochenende entsteht deshalb nicht durch maximale Auslastung, sondern durch genügend freie Zeit zwischen wenigen bewusst gewählten Erlebnissen. Auch ein kurzer Ortswechsel kann dabei helfen, Alltagsroutinen zu unterbrechen. Eine Fernreise ist dafür nicht erforderlich. Entscheidend ist, dass sich die freien Tage tatsächlich anders anfühlen als ein gewöhnliches Wochenende voller Haushalt, E-Mails und unerledigter Aufgaben. Kurze Anreise, wenig organisatorischer Aufwand, ausreichender Schlaf und ein Programm mit Lücken schaffen dafür bessere Voraussetzungen als eine Liste, die von morgens bis abends abgearbeitet werden muss.

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Sicher unterwegs: Reiseapotheke für Ferien und Ausflüge sinnvoll packen und richtig lagern

Eine Reiseapotheke soll unterwegs kleine gesundheitliche Probleme überbrücken, bis bei Bedarf professionelle Hilfe erreichbar ist. Welche Medikamente und Hilfsmittel sinnvoll sind, hängt von Reiseziel, Dauer, Aktivitäten, Alter und persönlichen Erkrankungen ab. Für einen Tagesausflug in den Schweizer Bergen genügt deshalb eine andere Ausstattung als für mehrere Wochen in einem tropischen Gebiet oder eine Reise mit kleinen Kindern. Ebenso wichtig wie der Inhalt ist die richtige Lagerung. Medikamente können empfindlich auf Hitze, Feuchtigkeit und Licht reagieren, einzelne Präparate benötigen sogar eine definierte Kühlung. Regelmässig eingenommene Arzneimittel gehören ausserdem so ins Gepäck, dass sie während der Reise zuverlässig verfügbar bleiben. Eine gute Reiseapotheke ist deshalb kein möglichst grosser Medikamentenvorrat, sondern eine kompakte und individuell geplante Reserve.

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Majestätisch über Bellinzona: Drei Burgen als UNESCO-Welterbe im Herzen des Tessins

Über Bellinzona wachen drei Burgen, doch ihre Geschichte lässt sich nicht getrennt erzählen. Castelgrande, Montebello und Sasso Corbaro bildeten zusammen mit der Stadtmauer und der Murata ein Verteidigungssystem, das den Weg durch das Tessintal kontrollierte. Seit 2000 gehört die Anlage zum UNESCO-Welterbe. Jede Burg hat dabei ihren eigenen Charakter: Castelgrande wächst förmlich aus dem Felsen über der Altstadt, Montebello zeigt mit Graben und mehreren Mauerringen klassische mittelalterliche Wehrarchitektur, während Sasso Corbaro als kompakter Bau weit oben am Hang steht. Zusammen erzählen sie von Handel, Macht und dem Kampf um die wichtigen Wege durch die Alpen.

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Reisen mit Sportausrüstung: Fahrrad, Ski und Golfgepäck bei Flügen richtig anmelden

Fahrräder, Ski und Golfschläger gelten bei Flugreisen je nach Airline, Tarif und Abmessungen als normales Aufgabegepäck, Sportgepäck oder Sperrgepäck. Eine frühzeitige Anmeldung ist wichtig, weil der Frachtraum begrenzt sein kann und selbst korrekt bezahlte Ausrüstung nicht auf jedem Flug automatisch angenommen wird. Entscheidend sind die Regeln der tatsächlich ausführenden Fluggesellschaft. Masse, Gewicht, Verpackung und Inhalt müssen für Hin-, Anschluss- und Rückflug einzeln geprüft werden. Besondere Vorsicht gilt bei E-Bikes, elektrischen Golftrolleys, Lawinenrucksäcken und anderen Ausrüstungsgegenständen mit Akkus oder Druckkartuschen.

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Graubünden: Landschaft, Geschichte und Kultur im grössten Kanton der Schweiz

Graubünden vereint alpine Landschaften, historische Verkehrswege und drei Sprachräume auf aussergewöhnlich engem Raum. Tiefe Täler, vergletscherte Berggruppen, Seenlandschaften und gewachsene Dörfer prägen einen Kanton, dessen Regionen trotz ihrer Unterschiede eng miteinander verbunden sind. Die Landschaft bildet dabei weit mehr als eine eindrucksvolle Kulisse. Sie beeinflusst Siedlungen, Architektur, Sprachen und wirtschaftliche Möglichkeiten. Historische Passübergänge, mittelalterliche Bündnisse, die Rhätische Bahn und der Schweizerische Nationalpark erzählen davon, wie sich Menschen über Jahrhunderte mit einem anspruchsvollen Lebensraum arrangiert haben.

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Wellnesswochenende in der Schweiz: Region, Hotel und Anwendungen wählen

Ein Wellnesswochenende wirkt am erholsamsten, wenn Anreise, Unterkunft und Anwendungen zusammenpassen. Ein Hotel mit grossem Spa nützt wenig, wenn bereits die Fahrt den halben ersten Tag beansprucht oder gewünschte Massagen am Wochenende längst ausgebucht sind. Umgekehrt braucht eine gelungene Auszeit weder das umfangreichste Wellnessangebot noch ein dichtes Programm. Entscheidend ist, vor der Buchung festzulegen, ob Thermalwasser, Sauna, Massage, Bewegung, Natur oder schlicht Ruhe den Schwerpunkt bilden sollen. Die Schweiz bietet dafür sehr unterschiedliche Ausgangslagen. Thermalkurorte wie Baden, Bad Ragaz, Leukerbad oder Scuol verbinden Wellness mit gewachsenen Bädertraditionen, während alpine Hotels häufig Spa, Berglandschaft und Bewegung kombinieren. In Städten kann ein Wellnesswochenende wiederum mit Gastronomie, Kultur und kurzen Wegen verbunden werden. Wer zunächst den gewünschten Charakter der Auszeit bestimmt, kann Region und Unterkunft wesentlich gezielter auswählen.

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Die Arbeit eines Sommeliers: Weinauswahl, Kellerpflege und Beratung am Tisch

Ein Sommelier verbindet Weinwissen mit Gastronomie, Betriebswirtschaft und genauer Beobachtung. Die sichtbare Empfehlung am Tisch ist nur ein kleiner Teil der Arbeit. Zuvor müssen Weine degustiert, Lieferanten beurteilt, Preise kalkuliert, Bestände gepflegt und Angebote auf Küche, Betriebskonzept und Gäste abgestimmt werden. Der Beruf verlangt sensorische Sicherheit, Organisation und eine ruhige Kommunikation. Ein passender Wein ist dabei weder zwangsläufig der teuerste noch der bekannteste. Entscheidend ist, ob Stil, Gericht, Anlass, Budget und persönliche Vorlieben zusammenpassen. Hinter dieser scheinbar einfachen Entscheidung steht ein System aus Einkauf, Lagerung, Service und laufender Qualitätskontrolle.

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Flughafenhotels sinnvoll nutzen: Wann sich die Übernachtung vor dem Abflug lohnt

Eine Übernachtung in Flughafennähe kann eine anstrengende nächtliche Anreise ersetzen und das Risiko reduzieren, wegen einer verspäteten Bahnverbindung oder eines Staus unter Zeitdruck zu geraten. Besonders bei frühen Abflügen, langen Anreisewegen und Reisen mit Kindern oder viel Gepäck bietet ein Flughafenhotel einen praktischen Zeitpuffer. Es lohnt sich jedoch nur, wenn Lage, Transfer, Zimmerpreis und Abflugzeit zusammenpassen. Ein Hotel am Flughafen verkürzt den Weg zum Terminal, ersetzt aber keine sorgfältige Reiseplanung. Vorgaben für Check-in, Gepäckabgabe, Sicherheitskontrolle und Boarding gelten unverändert. Vor der Buchung müssen deshalb die tatsächliche Distanz zum Abflugterminal, nächtliche Transfermöglichkeiten, Frühstückszeiten und mögliche Zusatzkosten geprüft werden.

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Schweizer Gäste drehen den Trend: Hotellerie beendet viermonatige Talfahrt

Nach vier Monaten mit rückläufigen Übernachtungszahlen schafft die Schweizer Hotellerie im Juli 2026 die Wende: Rund fünf Millionen Logiernächte bedeuten ein Plus von 0,5 Prozent. Den Ausschlag gaben Gäste aus der Schweiz. Während die Inlandsnachfrage deutlich zunahm, blieben wichtige ausländische Herkunftsmärkte schwächer. Die neuen Zahlen zeigen deshalb nicht nur eine Erholung, sondern auch, wie stark sich die Zusammensetzung der Gäste derzeit verändert.

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Glocken, Blumen und Volksfeste: Jetzt beginnen die schönsten Alpabzüge der Schweiz

Die Alpsaison geht zu Ende – und in zahlreichen Schweizer Bergregionen beginnt eines der eindrucksvollsten Schauspiele des Jahres. Prächtig geschmückte Kühe, mächtige Glocken und traditionelle Dorffeste machen die Alpabzüge im September zu beliebten Ausflugszielen. Wenn die Tiere nach dem Sommer auf den Alpen wieder ins Tal zurückkehren, verwandeln sich viele Bergdörfer in farbenfrohe Festplätze. Bauernfamilien schmücken ihre Kühe mit Blumen, kunstvollen Kopfbedeckungen und grossen Glocken. Entlang der Strassen warten Besucher auf die vorbeiziehenden Herden. Die ersten grossen Alpabzüge des Septembers stehen unmittelbar bevor. Besonders am Wochenende vom 12. September 2026 finden in mehreren Regionen traditionelle Veranstaltungen statt.

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Schweizer Bergbahnen profitieren vom Sommer – Gästezahlen steigen um sieben Prozent

Der heisse und sonnige Sommer beschert den Schweizer Bergbahnen deutlich mehr Gäste. Von Saisonbeginn im Mai bis Ende August 2026 verzeichneten die Unternehmen schweizweit sieben Prozent mehr Ersteintritte als im Vorjahr. Im Vergleich zum Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre beträgt das Plus sogar 27 Prozent. Besonders stark entwickelt sich das Berner Oberland. Das zeigt die aktuelle Sommer-Zwischenbilanz des Branchenverbands Seilbahnen Schweiz. Für das Saison-Monitoring wurden die Gästezahlen von mehr als 140 Bergbahnunternehmen aus der ganzen Schweiz ausgewertet.

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Flughafen Zürich wächst weiter – Flugverkehr liegt über Niveau von 2019

Am Flughafen Zürich bleibt das Verkehrsaufkommen hoch. Im August 2026 wurden insgesamt 25'791 Starts und Landungen registriert – 3,4 Prozent mehr als im gleichen Monat des Vorjahres. Auch im Vergleich mit der Zeit vor der Corona-Pandemie zeigt sich, wie stark der Flugverkehr inzwischen wieder ist. Der Flughafen Zürich setzt damit seinen Wachstumskurs fort. Zwar lag die Zahl der Flugbewegungen im August leicht unter dem besonders verkehrsreichen Juli, gegenüber dem Vorjahr wurde jedoch erneut ein deutliches Plus verzeichnet. Besonders bemerkenswert ist die Entwicklung über das gesamte bisherige Jahr: Von Januar bis Ende August wurden am grössten Schweizer Flughafen 183'209 Starts und Landungen gezählt. Das entspricht einem Anstieg von 3,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

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Flugplatz Birrfeld: Flugsport, Pilotenausbildung und Ausflugsziel im Aargau

Der Flugplatz Birrfeld ist weit mehr als eine Start- und Landebahn zwischen Feldern. Seit 1937 bildet er das Zentrum der Aargauer Sportaviatik. Motorflugzeuge, Segelflieger, Schulungsmaschinen und Helikopter teilen sich hier einen überschaubaren, technisch anspruchsvollen Betriebsraum. Gleichzeitig bleibt die Anlage mit Restaurant und Spielplatz für Besucher zugänglich. Der Regionalflugplatz bei Lupfig verbindet Ausbildung, Flugsport, Unterhalt, Rettungsflüge und Freizeit. Sein Betrieb zeigt exemplarisch, welche Aufgaben kleinere Flugplätze innerhalb der Schweizer Luftfahrt übernehmen. Dabei treffen aviatische Interessen auf Sicherheitsanforderungen, Lärmschutz, Raumplanung und den sorgfältigen Umgang mit der umgebenden Landschaft.

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Aletschgletscher: Eisstrom im UNESCO-Welterbe Jungfrau-Aletsch

Der Grosse Aletschgletscher ist der längste und flächenmässig grösste Gletscher der Alpen. Von den Firnfeldern der Jungfrau-Region fliesst das Eis über den Konkordiaplatz weit ins Wallis hinein. Dunkle Mittelmoränen, tiefe Spalten und vom Eis geschliffene Felsflanken machen dabei sichtbar, wie ein Gletscher entsteht, sich bewegt und über Jahrtausende eine Landschaft formt. Zugleich gehört der Aletschgletscher zu den eindrücklichsten Schauplätzen der Klimaveränderung in der Schweiz. Seit dem letzten grossen Hochstand im 19. Jahrhundert hat er mehrere Kilometer an Länge verloren, seine Oberfläche sinkt und neue Flächen werden eisfrei. Als Herzstück des UNESCO-Welterbes Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch verbindet der Eisstrom Naturgeschichte, Forschung, Naturschutz und Tourismus auf engem Raum.

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Rigi erleben: Ausflüge, Wanderungen und Bergbahn-Erlebnisse zwischen drei Seen

Zwischen Vierwaldstättersee, Zugersee und Lauerzersee erhebt sich mit der Rigi einer der traditionsreichsten Ausflugsberge der Schweiz. Ihr höchster Punkt, Rigi Kulm auf 1’798 Metern über Meer, bietet bei klarer Sicht ein Panorama über die Zentralschweizer Seenlandschaft, die Alpen und weit ins Mittelland. Gleichzeitig ist die Rigi weit mehr als ein Aussichtspunkt: historische Zahnradbahnen, einfache Panoramawege, anspruchsvollere Bergwanderungen, Rigi Kaltbad mit Mineralbad, familienfreundliche Ausflugsziele und Wintersport machen das Massiv ganzjährig interessant. Die besondere Stellung der Rigi hat viel mit ihrer frühen touristischen Erschliessung zu tun. Bereits 1816 entstand auf Rigi Kulm ein Berggasthaus, und am 21. Mai 1871 nahm von Vitznau aus die erste Bergbahn Europas ihren Betrieb auf. Heute führen Zahnradbahnen von Vitznau und Goldau sowie mehrere Luftseilbahnen in unterschiedliche Teile des Massivs. Dadurch lässt sich ein Rigi-Tag ungewöhnlich flexibel gestalten: mit Schiff und Bahn, als reine Gipfelfahrt, mit einer Höhenwanderung, als Familienausflug oder mit einer Übernachtung über dem Vierwaldstättersee.

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Spätsommer in der Schweiz: Jetzt beginnt die perfekte Zeit für Berg-Ausflüge

Die letzten Augusttage und der beginnende September gehören zu den schönsten Zeiten für Ausflüge in die Schweizer Bergwelt. Viele Bergbahnen sind weiterhin in Betrieb, Wanderwege laden zu Touren ein und an Seen und Aussichtspunkten lässt sich der Übergang vom Hochsommer zum Herbst besonders eindrucksvoll erleben. Der Bergtourismus erlebt 2026 ohnehin eine starke Sommersaison. Nach Angaben von Seilbahnen Schweiz lagen die Ersteintritte bei den Schweizer Bergbahnen von Saisonbeginn bis Ende Juli sieben Prozent über dem Vorjahreswert. Gegenüber dem Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre beträgt das Plus sogar 29 Prozent.

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Kurzzeitvermietung in der Schweiz: Wenn Airbnb und Co. den Wohnungsmarkt verändern

Wohnraum ist in vielen Schweizer Städten und Tourismusorten knapp – gleichzeitig werden Wohnungen tage- oder wochenweise an Feriengäste und Geschäftsreisende vermietet. Plattformen wie Airbnb und Booking.com haben daraus einen eigenen Markt geschaffen. Für Eigentümer kann das attraktiv sein, für Reisende praktisch und für Tourismusregionen wirtschaftlich interessant. Doch wo ganze Wohnungen dauerhaft dem normalen Mietmarkt entzogen werden, wächst der politische Widerstand. Immer mehr Kantone und Städte suchen deshalb nach Regeln, die zwischen gelegentlichem Home-Sharing und kommerzieller Kurzzeitvermietung unterscheiden. Wie aktuell das Thema ist, zeigt ein Schritt des Bundes: Das Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) hat am 28. August 2026 sein Informationsportal zur Kurzzeitvermietung vollständig überarbeitet. Es richtet sich ausdrücklich an Kantone, Städte und Gemeinden, die mit den Folgen von Buchungsplattformen umgehen müssen. Neue Praxisbeispiele aus Bern, Luzern und dem Tessin ergänzen Erfahrungen aus Interlaken, Genf und der Waadt. Dass sich inzwischen der Bund intensiv mit dem Thema beschäftigt, bedeutet allerdings nicht, dass Airbnb und andere Plattformen für die gesamte Schweizer Wohnungsknappheit verantwortlich wären. Die entscheidende Frage lautet vielmehr: Wann ist eine Ferienwohnung tatsächlich zusätzliche touristische Infrastruktur – und wann verschwindet dafür eine Wohnung vom regulären Markt?

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Amersfoort entdecken: Mittelalterliche Stadttore, Grachten und Geschichten erleben

In Deutschland ist Amersfoort noch erstaunlich wenig bekannt. Dabei wartet hinter den alten Stadttoren eine der schönsten mittelalterlichen Städte der Niederlande – mit Grachten, Mauerhäusern, spektakulären Geschichten und Menschen, bei denen man sich auffallend schnell willkommen fühlt. Vielleicht ist es Zufall. Vielleicht gehört es aber auch einfach zu Amersfoort. Wer durch die Stadt läuft, hat jedenfalls ziemlich schnell den Eindruck, dass hier womöglich die nettesten Menschen der Niederlande wohnen. Ein Lächeln hier, eine spontane Auskunft dort, ein freundlicher Hinweis, wenn man etwas sucht. Selbst für niederländische Verhältnisse, in denen unkomplizierte Offenheit ohnehin zum Alltag gehört, fällt die Herzlichkeit auf.

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